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Warum wir oft nicht wir selbst sind

Wie unsere Umgebung uns beeinflusst.

Es sind nicht andere Menschen oder Orte, die so schön sind, dass wir uns gut fühlen. Das Gegenteil ist der Fall. Wir empfinden andere Menschen und Orte schön, weil ihre Wirkung auf uns dafür sorgt, dass wir uns gut fühlen.

“Wenn du dein Umfeld nicht selbst bestimmst, bestimmt dein Umfeld dich.“

– Marshall Goldsmith, Triggers

Unsere Umgebung hat Einfluss darauf, wer wir sind. So fühlen wir uns in der Stadt vielleicht weniger wohl als auf dem Land. Wichtig hierbei ist unsere Selbstwahrnehmung. Denn “WIR” fühlen “UNS” in der Stadt anders als auf dem Land. Es ist nicht die Umgebung, die sich gut anfühlt. Wir neigen dazu, möglichst objektiv beurteilen zu wollen. Dabei versuchen wir unsere Selbstwahrnehmung auszublenden. Gerade diese ist jedoch sehr hilfreich, wenn es darum geht Entscheidungen zu treffen.

Auch unser Umfeld nehmen wir auf diese Weise wahr. Wir mögen bestimmte Menschen deshalb, weil wir uns selbst mögen, wenn wir Zeit mit ihnen verbringen. Ob diese Menschen objektiv betrachtet gut sind, ist zweitrangig. Deshalb verlieben wir uns auch in Menschen, die rein faktisch betrachtet nicht die beste Wahl wären.

Ob dies gut oder schlecht ist, muss jeder für sich entscheiden. Es ist jedoch hilfreich, wenn wir um diese Wirkung wissen. Wir sollten diesen Einfluss bei unseren Entscheidungen berücksichtigen.

Was wir suchen, muss nicht einmal zwingend ein gutes Gefühl sein. Oft genügt ein Gefühl der Übereinstimmung. Eine Gesellschaft, die unserer eigenen Identität entspricht, empfinden wir als befriedigend. Wir bekommen, was wir denken zu verdienen.

“Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du am meisten Zeit verbringst.”

– Jim Rohn

Unser Umfeld beeinflusst nicht nur unser gegenwärtiges Verhalten. Es ist Teil unserer Entwicklung. Dennoch ist es nicht ratsam, seine Freunde nach solchen Kriterien zu wählen. Viel wichtiger ist es, woher unser sonstiger Input kommt. Denn hinter Büchern, Podcasts und TV-Serien verbergen sich ebenso Menschen. Hier ist eine kluge Wahl entscheidend.

Defensive

Sobald wir um diese Wirkung wissen, werden wir weniger beeinflusst. Wir können uns dann bewusst an Orten aufhalten, die uns positiv beeinflussen. Es fällt uns leichter, emphatisch zu sein und unsere Beziehungen zu verstehen. Wir können Menschen die uns negativ beeinflussen, früher aus dem Weg gehen. Denn zu oft halten wir uns selbst für den Auslöser negativer Gedanken.

Offensive

Wir können beginnen diese Macht für uns zu nutzen, indem wir unser Umfeld zu unseren Gunsten verändern. Wichtige Momente können an wichtigen Orten geplant werden. Wir können die richtigen Menschen gezielt zu uns holen, wenn wir ihre Energie am meisten brauchen.

Nach diesen Kriterien können wir auch beginnen unser eigenes Verhalten zu hinterfragen. Verhalte ich mich so, dass die andere Person sich gut fühlt?Oder versuche ich nur zu erreichen, dass diese Person mich gut findet. Im Grunde folgt der zweite Punkt dem ersten. Jedoch nicht umgekehrt.

Essenz: Unser Umfeld und unsere Umgebung beeinflussen uns. Wenn wir uns dieses Einflusses bewusst sind, können wir ihn zu unserem Vorteil nutzen. Wir können unsere Umgebung und unser Umfeld zu unseren Gunsten verändern. Im besten Fall bieten wir selbst ein Umfeld, indem sich andere Menschen gut fühlen.

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